• ORGANUM - im Radio

    Die Durlacher Stumm/Goll-Orgel erklang am 19. September 2015 in einem Konzert zusammen mit sieben Geschwistern. Drei weitere Karlsruher Orgeln nahmen teil, die anderen vier wurden via Satellit live aus Nottingham, Nancy, Temeswar und Halle in den Lichthof 4 der  Staatlichen Hochschule für Gestaltung übertragen. Obwohl jeder Organist in seiner Kirche ganz für sich allein spielte, erklang im Lichthof ein großes Konzert, in dem mit acht Orgeln gleichzeitig musiziert wurde. Da eine solche Aufführung einzigartig ist, wurde die Musik vom international renommierten Organisten und Komponisten  Wolfgang Mitterer speziell für diesen Anlass komponiert.
    Nach der Aufführung haben Mitterer und Tonmeister Sebastian Schottke einen Mittschnitt des Konzerts für die Ausstrahlung im Radio umgearbeitet. Diesen überträgt das Kulturradio SWR 2 in der Sendung  Geistliche Musik.

    SWR 2 ist bundesweit über Satellit, Kabel und das Internet zu empfangen.

  • Meister der Orgel

    Samuel Kummer
    Organist der Frauenkirche in Dresden

    Das Genre der Orgelmusik lässt sich in drei Bereiche aufteilen:

    1. Eine unermessliche Fülle an Originalkompositionen.

    2. Eine Vielzahl von Werken, die ursprünglich für andere Instrumente, Orchester oder Ensemble komponiert und für die Orgel bearbeitet wurden; die Transkriptionen.

    3. Die Improvisationen: Jene Stegreif-Kompositionen, die erst in dem Moment erdacht werden, in dem sie erklingen; mal vollkommen frei, mal über eine vorher festgelegte Melodie.

     Samuel Kummer ist Organist der Frauenkirche in Dresden. Als Meister der Orgel wird er in seinem Konzertprogramm die drei Bereiche der Orgelmusik zum Klingen bringen:

    1. Originalwerke von Johann Sebastian Bach, Max Reger und César Franck

    2. Transkriptionen von Charles Marie Widor (aus „Bachs Memento“) und Christoph Bossert

    3. Eine Improvisation über ein Thema von Camille Saint-Saëns

    Beschließen wird Kummer sein Konzert mit einer eigenen Komposition aus dem Jahr 2014, der Toccata über das Osterlied „Christ lag in Todesbanden”.

     Karten zu 8 € (ermäßigt 4 €) an der Abendkasse
    Ermäßigungen für Schüler, Studierende und Schwerbehinderte

  • Meister der Orgel

     Natalia Sander, Detmold

     Karten zu 8 € (ermäßigt 4 €) an der Abendkasse.

    „Spielen Sie lieber Orgel oder Klavier?“ Diese Frage hat die Meisterin der Orgel Natalia Sander sicherlich schon oft gehört. Die aus St. Petersburg stammende Organistin unterrichtet seit 2012 an der Musikhochschule Detmold nämlich Klavier. Studiert hat sie aber wiederum Orgel und rundete diese Ausbildung mit Meisterkursen u. a. bei Olivier Latry und Martin Haselböck ab. Neben ihrer Lehrtätigkeit ist sie als freie Konzertpianistin und -organistin tätig.

    Die Antwort auf die eingangs gestellte Frage liefert Natalia Sander mit ihrem Durlacher Programm: Es chargiert zwischen Klavier- und Orgelmusik und lotet Gemeinsamkeiten, sowie feine und große Unterschiede aus. Zu Beginn steht Olivier Messiaens Apparition de l’Église éternelle (Erscheinung der ewigen Kirche). Danach folgt Cesar Francks Evocation à la Chapelle Sixtine, in der er Mozarts Ave Verum und Gregorio Allegris Miserere in einem großen musikalischen Dialog verquickt.

  • 10 Jahre „heiter bis rauschend“

    Orgelkonzert am Faschingssamstag
    mit CD-Präsentation

    Johannes Blomenkamp, Orgel

     Eintritt frei

    Seit zehn Jahren findet die gepflegte musikalisch humoristische Samstagabendunterhaltung während der fünften Jahreszeit eine Heimat in der Stadtkirche Durlach. Punkt 20 Uhr nimmt Bezirkskantor Johannes Blomenkamp am Spieltisch seiner Stumm|Goll-Orgel Platz und entfacht ein Feuerwerk der guten Laune. Über die Jahre rauschten die großen Orgel-Toccaten von Bach, Boëllmann und Widor neben fast vergessenen heiteren Werken wie Rincks Variationen über die Melodie der britischen Nationalhymne. Zwischendrin allerlei Getier - Fische, Vögel, weißes Kaninchen - und andere Späße aus den Federn zeitgenössischer Komponisten.

  • 17. Durlacher Orgelnacht

    • 19 Uhr: Bläserquintett und Orgel
      Werke von G. F. Händel, Saverio Mercadante, Hugo Alfvén und Jacques Ibert
      Notos-Quintett, Johannes Blomenkamp (Orgel)
       
    • 20 Uhr: Zymbel und Orgel
       Irina Shilina (Cymbal) und  Dariya Maminova (Orgel)
      Werke von Rathgeber, Archangelsky, Schostakowitsch und Bossi
       
    • 21 Uhr: Spiritualität und Tanz
      Werke von J. S. Bach, Marian Sawa und Petr Eben
       Theresa Scharf (Orgel)
       
    • 22 Uhr: Harfe, Posaune und Orgel
      Werke von G. F. Händel, Franz Strauß, und Jerome Kern
       Duo Glissando Stuttgart und  Ulrich Hafner (Orgel)
       

    Die Durlacher Orgelnacht bietet zu jeder vollen Stunde ein Konzert in hochkarätiger Besetzung. In den Pausen besteht die Möglichkeit, bei einem kleinen Snack und einem Getränk mit den Musizierenden ins Gespräch zu kommen, oder sich untereinander über das gerade Gehörte auszutauschen. Der weite Bogen zwischen traditioneller Orgel-Literatur und neuen Formen des Musizierens auf der Königin der Instrumente gehört seit dem Bestehen der Orgelnacht zum guten Ton. Die Besetzung Orgel plus... gewann im Laufe der Jahre zunehmend an Beliebtheit beim Veranstalter, den Ausführenden und Publikum.

  • Karlsruher Orgelspaziergänge - Station Durlach

    Die „Karlsruher Orgelspaziergänge“ finden auch dieses Jahr wieder zum Tag des offenen Denkmals statt. Zwischen 12 Uhr Mittags und 18 Uhr erklingt zu jeder vollen Stunde ein kurzes Konzert in verschiedenen Kirchen mit ganz unterschiedlichen Instrumenten. Die Zuhörerinnen und Zuhörer sind herzlich eingeladen, mehrere dieser Kurzkonzerte zu besuchen und somit zwischen den Orgeln spazieren zu gehen.

    Kai Dolde, Orgel

     Eintritt frei
    Infos zu den weiteren Stationen und Programmen finden Sie auf
     kirchenmusik-karlsruhe.de

    Von Sternen und Zauberern

    Die Stadtkirche Durlach wird um Punkt 13 Uhr zum musikalischen Weltraumhafen. Kai Dolde eröffnet sein Kurzkonzert mit Auszügen aus der Filmmusik zu Star Wars von John Williams in einem eigenen Arrangement. Mit den Klangfarben der Stumm|Goll-Orgel malt er seinem Publikum ein Bild des Thronsaals und ermöglicht uns ein Wiedersehen mit Prinzessin Leia. In einem Orgelkurzkonzert kann dieser Trip zu den Sternen nur ein Kurztrip sein.

  • Meister der Orgel

    Christoph Bornheimer (Hannover), Orgel

    Werke Von Max Reger (1873 - 1916)
    Choralphantasie „Straf mich nicht in Deinem Zorn“ Op. 40 Nr. 2
    Introduktion, Passacaglia und Fuge e-Moll Op. 127, u. a.

    „Meine Orgelsachen sind schwer“, schreibt Max Reger im Jahr 1900 an einen Freund, „es gehört ein über die Technik souverän herrschender geistvoller Spieler dazu...“ Hundert Jahre nach Regers Tod beschäftigt solche Orgelspieler darüber hinaus die Frage, wie die dichte und tiefgründige Musik des Komponisten vermittelt werden kann.

     Eintritt: 8 € (erm. 4 €)
    Karten an der Abendkasse

  • Meister der Orgel

    Margaret Phillips (London), Orgel

    Lionel Rogg
    Partita sopra „Nun freut euch, lieben Christen g'mein“

    Außerdem Werke von Toon Hagen, Fredrik Sixten, Ad Wammes und Brian Chapple

     Eintritt an der Abendkasse: 8 € (erm. 4 €)

     Margaret Phillips gehört zu den herausragendsten Organistinnen und Orgelpädagoginnen Großbritanniens. Sie studierte bei Ralph Downes und Marie-Claire Alain. Nach ihrem Debüt an der Royal Festival Hall zählte sie bald zu den international gefragten Solistinnen mit Konzerten in Europa, den USA, Kanada, Australien und Mexiko. Neben ihrer regen Konzerttätigkeit war sie 20 Jahre lang Ratsmitglied des College of Organists und in den Jahren 1997 bis 99 Präsidentin der Incorporated Association of Organists. Seit dem Jahr 1996 ist sie Professorin für Orgel am Royal College of Music in London.

  • heiter bis rauschend

    „evangluthrömkathantisch oder:
    Konfessionskonfusionen an der Orgel“

    Johannes Blomenkamp (Orgel, evangelisch)
     Dominik Axtmann (Orgel, katholisch)

     Eintritt frei

    Zur diesjährigen Ausgabe von heiter bis rauschend, dem inzwischen elften Orgelkonzert am Faschingssamstag, liefert sich der Initiator dieser Konzertreihe Johannes Blomenkamp, Kantor an der Stadtkirche Durlach und Bezirkskantor des Evang. Kirchenbezirks Karlsruhe, einen organistischen Schlagabtausch mit seinem katholischen Kollegen Dominik Axtmann, Kantor der Seelsorgeeinheiten Karlsruhe West-Nord und Allerheiligen.

    Welche Konfession brachte die bedeutendere Orgelmusik hervor? Axtmann und Blomenkamp werden diesen Disput mit zahlreichen Orgelstücken vor Ihrem Publikum austragen und so musikalische Perlen „beider Welten“ präsentieren.

  • 18. Durlacher Orgelnacht

    Die ersten beiden Konzerte der 18. Durlacher Orgelnacht schweben klanglich zwischen Morgen- und Abendland. Zu Beginn trifft unter dem Titel „Shalom“ (Frieden) Kirche auf Synagoge. Die erste Orgel in einer Synagoge wurde erst Anfang des 19. Jahrhunderts erbaut. Zeitgleich erlebte die die synagogale Musik eine Blütezeit und wurde erstmals schriftlich überliefert. Der Holocaust setzte dieser reichen musikalischen Tradition ein gewaltsames Ende. Semjon Kalinowsky (Bratsche) widmet sich als Arrangeur, Herausgeber und Musiker der Wiederentdeckung verloren gewähnter musikalischer Schätze. In Durlach wird er gemeinsam mit dem Organisten Paul Kayser musizieren. Dieser Programmteil entstand in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Karlsruhe.

    Im Anschluss erklingen ab 20 Uhr arabisch-christliche Melodien in Jazz-Arrangements für Trompete, Orgel und Nay-Flöte. Die Nay (persisch für Rohr) ist ein im gesamten mittleren Osten verbreitetes Instrument, das meistens aus Rohr gefertigt wird. Mohamad Fityan ist in seiner syrischen Heimat einer der bekanntesten Nay-Spieler des Landes.