Barbara Dennerlein

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Hommage à Piazzolla

Tango und mehr (mit Livetanz)
Johannes Hustedt, Flöte
Christoph Obert, Akkordeon
Johannes Blomenkamp, Orgel

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Orgel und Schlagzeug

Tobias Stolz, Schlagzeug
Christoph Georgii, Orgel

Mit Videoübertragung auf Leinwand bei allen Konzerten.
 Vorverkauf ab Montag, 20. September auch bei Musik Schlaile (Karlsruhe) und Buchhandlung Mächtlinger (Durlach).

Beim Festival Orgel und Jazz präsentiert sich das Instrument des Jahres 2021 mit hinreißenden Rhythmen, farbenfroher Klangpracht und spannungsreichen Momenten. Beginnen wird die international gefeierte Jazz-Organistin Barbara Dennerlein. Am Samstag gibt es eine Hommage an den Neubegründer des Tangos Astor Piazzolla. Aus dessen umfangreichem Schaffen haben Johannes Hustedt (Querflöte), Christoph Obert (Akkordeon) und Bezirkskantor Johannes Blomenkamp (Orgel) eine Auswahl für eine ganz aparte und selten gehörte Variante eines Jazz-Trios umarrangiert. Dazu wird live getanzt. Am Sonntagabend packt dann Tobias Stolz die Sticks aus und erkundet am Schlagzeug zusammen mit dem Organisten Christoph Georgii die Kombination aus „Rythm and Pipes“.

Freitag, 8. Oktober, 20 Uhr

Die Jazz-Organistin Barbara Dennerlein ist ein Weltstar. Die „Grand Lady of Organ“ brilliert über die spektakulären Live-Auftritte mit ihrer Hammond-B3-Jazzorgel hinaus seit vielen Jahren auch an der „Königen der Instrumente“. In der Stadtkirche Durlach ist sie am 8. Oktober um 20 Uhr bereits das dritte Mal zu Gast. International trat sie mit ihren teils speziell für die Pfeifenorgel komponierten Werken u. a. schon an den Konzertorgeln im International Performing Arts Center (Moskau), der Eismeerkathedrale (Tromsdalen/Norwegen) oder der Trinity Church (New York) auf.
Egal ob Kirchen- oder Hammond-Orgel, Barbara Dennerlein wird auch für ihre extravagante Weise den Pedal-Bass zu spielen gefeiert: „Ich kann damit eine ganz spezielle rhythmische Struktur entwickeln, die von einem Bassisten so kaum nachempfunden werden kann, da ich zusammen mit den Manualen über eine Art ‚rhythmisches Triptychon‘ verfüge.“ Bei aller Virtuosität geht es ihr um Intensität und Kommunikation mit ihrem Publikum. Gefühlvolle Balladen liegen ihr ebenso wie rasante Tasteneskapaden und funky Grooves. Überhaupt zeigt sie sich nicht zuletzt als vitale Improvisatorin, die jedes Konzert zu einem einzigartigen unvergesslichen Moment werden lässt.

Samstag, 9. Oktober | 20 Uhr

Der vor 100 Jahren in Argentinien geborene und in den USA aufgewachsene Bandoneonist und Komponist Astor Piazzolla gilt als Erneuerer des Tangos. Im Tango Nuevo greift er die Musik seiner Heimat auf und verbindet sie mit den in den New Yorker Jazz-Clubs der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gepflegten Musizierweisen. Dabei handelt es sich bei vielen Werken Piazzollas um bis ins kleinste Detail ausgearbeitete Kompositionen. Unter Kollegen galt er als Perfektionist. Johannes Hustedt (Querflöte), Christoph Obert (Akkordeon) und Johannes Blomenkamp (Orgel) haben für diesen Abend eine Auswahl von Piazollas Werken für eine ganz aparte und selten gehörte Variante eines Jazz-Trios umarrangiert. Mit der Flöte gesellt sich ein flexibles Soloinstrument zur Orgel, das Zungeninstrument Akkordeon erweitert sie mit seinen zusätzlichen Klangfarben und dem handerzeugten Spielwind um Nuancen, die etwas ganz Neues entstehen lassen.