Margaret Phillips (London), Orgel

Lionel Rogg
Partita sopra „Nun freut euch, lieben Christen g'mein“

Außerdem Werke von Toon Hagen, Fredrik Sixten, Ad Wammes und Brian Chapple

 Eintritt an der Abendkasse: 8 € (erm. 4 €)

 Margaret Phillips gehört zu den herausragendsten Organistinnen und Orgelpädagoginnen Großbritanniens. Sie studierte bei Ralph Downes und Marie-Claire Alain. Nach ihrem Debüt an der Royal Festival Hall zählte sie bald zu den international gefragten Solistinnen mit Konzerten in Europa, den USA, Kanada, Australien und Mexiko. Neben ihrer regen Konzerttätigkeit war sie 20 Jahre lang Ratsmitglied des College of Organists und in den Jahren 1997 bis 99 Präsidentin der Incorporated Association of Organists. Seit dem Jahr 1996 ist sie Professorin für Orgel am Royal College of Music in London.

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Jugendkantorei Durlach
Leitung: Johannes Blomenkamp

 Eintritt frei

Unter dem Titel „Alles in Luther?!“ nimmt die Jugendkantorei Durlach die diesjährige Veranstaltungsflut rund um das Reformationsjubiläum aufs Korn. In zwei Aufführungen lässt sie Luthers Leben „Revue passieren“. Unter der Leitung von Johannes Blomenkamp singen und spielen die 25 Jugendlichen Szenen aus dem Leben des Reformators. Die meisten Lieder stammen aus aktuellen Musical-Produktionen zum Luther-Jahr, einigen Nummern auch aus der Feder des Chorleiters. Für passende und unpassende Kommentare von der Seitenempore sorgen nebenbei die Herren „Walldorf und Stettler“. Der Eintritt ist frei, die Revue dauert ca. 50 Minuten.

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Studio Vocale Karlsruhe

Passionskonzert mit Werken von Gesualdo, Bruckner, Brahms, Poulenc u. a.
Johannes Blomenkamp, Orgel
Leitung: Werner Pfaff

 Karten an der Abendkasse: 12 € (erm. 8 €)

Im Mittelpunkt dieseses Konzertes steht die Passion, das Leiden Christi, bis hin zu den letzten verzweifelten Worten am Kreuz: „Mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Die Todesangst, die Schmerzen Christi aber auch die hilflose Ohnmacht seiner Mutter Maria unter dem Kreuz - all das findet seinen Ausdruck in den gewählten Stücken, die wegen ihrer intensiven Emotionen, wegen ihrer Dissonanzen - kühne Harmonik und chromatische Stimmführung - und ihrer großen Substanz auffallen.

Das Programm beginnt und endet indirekt mit J. S. Bach: "Ay qué dolor" (Ach, welch ein Schmerz) von Cererols aus Montserrat, der 9 Jahre vor Bachs Geburt starb, beginnt fast wörtlich wie der Eingangschor der Matthäus-Passion - Bach muss das Stück gekannt haben - und die Motette von Brahms am Ende des Programms beginnt mit einem Choral in der Sprache J.S. Bachs.

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Landesjugendkantorei Baden

Werke von Miskinis, Esenvalds, Schütz, Josquin, Nysted, Moses Hogan, William Lloyd Webber, Maurice Bevan

Die Landesjugendkantorei Baden wurde 2014 als Auswahlchor für Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 25 Jahren gegründet. Die Begeisterung für anspruchsvolle Chormusik, die Bereitschaft zu intensiver Probenarbeit und eine gute Gemeinschaft, die durch das gemeinsame Interesse am Singen entstanden ist, zeichnen die Landesjugendkantorei Baden aus.
Im Projektjahr 2017 bilden fünfzig Jugendliche aus ganz Baden den Chor. Geleitet wird die Landesjugendkantorei von den Kantoren Anne Langenbach (Weinheim), Rainer Marbach (Rheinfelden) und Kirchenmusikdirektor Achim Plagge (Eberbach). Stimmbildner des Chores ist Dieter Schweigel.

Die Landesjugendkantorei Baden trifft sich dreimal im Jahr zu einer Arbeitsphase, die jeweils mit einem Konzert abgeschlossen wird. Dazu kommen Auftritte bei landeskirchlichen Veranstaltungen wie dem Chorfest 2017 oder bei besonderen Gottesdiensten.

Die ersten beiden Konzerte der 18. Durlacher Orgelnacht schweben klanglich zwischen Morgen- und Abendland. Zu Beginn trifft unter dem Titel „Shalom“ (Frieden) Kirche auf Synagoge. Die erste Orgel in einer Synagoge wurde erst Anfang des 19. Jahrhunderts erbaut. Zeitgleich erlebte die die synagogale Musik eine Blütezeit und wurde erstmals schriftlich überliefert. Der Holocaust setzte dieser reichen musikalischen Tradition ein gewaltsames Ende. Semjon Kalinowsky (Bratsche) widmet sich als Arrangeur, Herausgeber und Musiker der Wiederentdeckung verloren gewähnter musikalischer Schätze. In Durlach wird er gemeinsam mit dem Organisten Paul Kayser musizieren. Dieser Programmteil entstand in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Karlsruhe.

Im Anschluss erklingen ab 20 Uhr arabisch-christliche Melodien in Jazz-Arrangements für Trompete, Orgel und Nay-Flöte. Die Nay (persisch für Rohr) ist ein im gesamten mittleren Osten verbreitetes Instrument, das meistens aus Rohr gefertigt wird. Mohamad Fityan ist in seiner syrischen Heimat einer der bekanntesten Nay-Spieler des Landes.

Programmvorschau

Sabine Goetz, Sopran
Martin Erhard, Tenor
Georg Gädker (Bass)
Durlacher Kantorei
Kammerphilharmonie Karlsruhe

Leitung: Johannes Blomenkamp

 Preise an der Abendkasse:
Normalpreis: 28/23/18/13 €
Förderkreismitglieder: 26/21/16/11 €
Studierende, Schüler, Schwerbehinderte: 18/13/11/8 €
Kinder bis 12 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen: 1 € (Karte erforderlich)

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„Gott, der Herr, ist Sonn‘ und Schild“ (BWV 79)

Leitung: Johannes Blomenkamp

Proben im Gemeindehaus Am Zwinger:
Donnerstag, 1. Juni, 20 - 22 Uhr und Samstag, 3. Juni, 14 - 18 Uhr

Anmeldung im Bezirkskantorat
Mail: bezirkskantorat{ät}stadtkirche-durlach.de
Tel: (07 21) 40 98 95 53

Die Kantate Gott, der Herr, ist Sonn' und Schild schrieb Johann Sebastian Bach für den Gottesdienst am Reformationstag 1725. Die festliche Sinfonia leitet direkt in den Eingangschor: „Gott der Herr ist Sonn und Schild. Der Herr gibt Gnade und Ehre, er wird kein Gutes mangeln lassen den Frommen.“ Zum klanglichen Charme der gesamten Kantate tragen die Hörner bei, die bei allen Chornummern hinzutreten. Im auch heute noch häufig gesungenen Choral „Nun danket alle Gott“ mit einem Zwischenspiel. Den zentralen reformatorischen Begriffen „Wahrheit“ und „Freiheit“ verleihen sie während des Schlusschorals Gravität.

„evangluthrömkathantisch oder:
Konfessionskonfusionen an der Orgel“

Johannes Blomenkamp (Orgel, evangelisch)
 Dominik Axtmann (Orgel, katholisch)

 Eintritt frei

Zur diesjährigen Ausgabe von heiter bis rauschend, dem inzwischen elften Orgelkonzert am Faschingssamstag, liefert sich der Initiator dieser Konzertreihe Johannes Blomenkamp, Kantor an der Stadtkirche Durlach und Bezirkskantor des Evang. Kirchenbezirks Karlsruhe, einen organistischen Schlagabtausch mit seinem katholischen Kollegen Dominik Axtmann, Kantor der Seelsorgeeinheiten Karlsruhe West-Nord und Allerheiligen.

Welche Konfession brachte die bedeutendere Orgelmusik hervor? Axtmann und Blomenkamp werden diesen Disput mit zahlreichen Orgelstücken vor Ihrem Publikum austragen und so musikalische Perlen „beider Welten“ präsentieren.

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